Italienische Weine werden nach Herkunft und Produktionsvorschriften in verschiedene Qualitätsstufen eingeteilt.
Die einfachste Kategorie ist Vino (früher Vino da Tavola, Tafelwein). Eine Stufe höher liegt IGT (Indicazione Geografica Tipica), die Weine aus einem bestimmten geografischen Gebiet bezeichnet. Vino- und IGT-Weine werden häufig als unkomplizierte Alltagsweine getrunken, wobei es auch sehr hochwertige IGT-Weine gibt.
Darüber folgen DOC (Denominazione di Origine Controllata) und DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) mit kontrollierter Herkunft und festgelegten Produktionsvorschriften. DOCG gilt traditionell als höchste italienische Klassifizierungsstufe. Bekannte Herkunftsbezeichnungen sind beispielsweise Chianti, Barolo, Brunello di Montalcino oder Soave.
Zusätzliche Bezeichnungen geben weitere Hinweise: Riserva steht für eine längere vorgeschriebene Reifezeit, Superiore meist für strengere Anforderungen und einen höheren Mindestalkoholgehalt. Classico bezeichnet in der Regel das historische Kerngebiet einer Weinregion.
Bei Vino Nobile di Montepulciano bezeichnet Montepulciano die toskanische Stadt und das Anbaugebiet – nicht die gleichnamige Rebsorte.
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